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 Anwohner – Initiative – Jarrestadt
  

“Herz und Hirn statt Blut und Ehre“ –  Unter diesem Motto hat sich die AnwohnerInneninitiative in der Jarrestadt gegründet, um gegen die Naziaufmärsche am 31. Januar und 27. März 2004 anlässlich der Wehrmachtsausstellung auf Kampnagel zu protestieren.
  
Wir haben auch nach den Naziaufmärschen weitergemacht und wollen dazu beitragen, sich gemeinsam mit Anderen auf “Spurensuche“ im Stadtteil zu begeben.


  
Wir wünschen uns, dass die Bevölkerung Anteil an dem Schicksal der Menschen nimmt, die hier gelebt und gewirkt haben und von den Nazis ermordet wurden.
Daher möchten wir mehr über die Geschichte der Jarrestadt während der Nazizeit herausfinden, mehr Anwohner durch
Stadtteilrundgänge darüber informieren und Stolpersteine setzen.
  

Diese sind eine Aktion des Künstlers Gunter Demnig. Für möglichst alle Menschen, die in Deutschland Opfer des Faschismus wurden, will er vor den Häusern 10 x 10 cm große “Stolpersteine“ im Bürgersteig, dicht an der Hauswand, verlegen. Auf den Steinen ist eine Messingplatte angebracht mit dem Text “Hier wohnte“, gefolgt von Name, Geburtsjahr, Zeit und Umständen des Todes.

Bei unseren Treffen planen und diskutieren wir beim gemeinsamen Essen.
Jede/r der Interesse hat, ist zu unseren Treffen herzlich eingeladen.
Einfach vorbeikommen! Nächster Termin siehe unter '
AKTUELLES'.

Ebenso freuen wir uns sehr über Informationen, die Schicksale von Menschen betreffen, die von den Nazis verfolgt wurden.

Kontakt: Andrea.Krieger@t-online.d

 

   Zwischen Neubau und Zerstörung - Die Jarrestadt 1929 bis 1945 - Jarrestadt-Archiv
Broschüre der Geschichtswerkstatt Jarrestadt-Archiv Zwischen Neubau und Zerstörung, die Jarrestadt 1929 bis 1945, Hamburg Winterhude

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